Haben Sie Fragen? Sie erreichen uns über unsere Service-Hotline: +49 (0) 8554 / 960 4-42

Silvesterhochzeit

Camilla und Rainer Resch, Verheiratet seit: 31.12.2008

Viele Ehepaare vergessen oft ihren Hochzeitstag. So was kann uns sicherlich nicht passieren. An Silvester gibt ein Jahr dem Anderen die Hand, so ist es auch bei uns. Jedes Silvester reicht ein Ehejahr dem Anderen die Hand. Wir haben uns bewusst für diesen Tag entschieden. Nachdem wir beschlossen haben, dass wir den Bund nach „4 jähriger Probezeit“ einzugehen, begannen die Vorbereitungen für diesen wichtigen Tag. Ein Ort und ein Datum mussten gefunden werden. Durch eine langjährige Freundin meiner Mutter wurde uns der Ort Schönberg an das Herz gelegt und das Datum stand auch bald fest! Wir wollten an Silvester gemeinsam als Ehepartner in das neue Jahr schreiten. Die Gemeinde Schönberg und vor allem Frau Gampe standen uns bei den Vorbereitungen tatkräftig und mit viel Rat an unserer Seite.
Silvester 2008! Nun war es soweit. Das Hochzeitskleid war gekauft und die Gäste waren eingeladen. Gemeinsam mit ihnen starteten wir um 13.00 Uhr in Untergriesbach, natürlich mit der nötigen Anspannung nach Schönberg. Bei der Auswahl unserer Gäste spielte nicht die Quantität die entscheidende Rolle, sondern die Qualität.
Nach einer kurzen Verschnaufpause bei der guten Freundin meiner Mutter fuhren wir in das 2 km entfernte Schönberg. Um 15.00 Uhr trafen wir dort ein und wurden herzlich vom Bürgermeister und Frau Gampe begrüßt. Sofort machten wir uns auf dem Weg zum Trauzimmer im dritten Stock. Mit jeder Stufe kamen wir unserem Ziel näher, aber jede Stufe sollte uns noch einmal bedenken lassen, ob es wirklich die richtige Entscheidung war und ist.
Nach dieser „Kurzprüfung“ sind wir dann zu Zweit ins Trauzimmer geschritten und waren sowohl äußerlich als auch innerlich bereit dem Anderen das Ja zu schenken. Die Worte, welche Herr Siegert uns auf den Weg mitgab, waren sehr stark und schön.
Oft wird die standesamtliche Hochzeit als geringer angesehen als die Kirchliche, weil viele die Ausschmückung im Standesamt vermissen. Sie wirkt oft trocken und bürokratisch, eben als typisch deutsch. Dies ist in Schönberg nicht der Fall. Der Bürgermeister bemühte sich sehr, in der fast einstündigen Zeremonie, das Amtliche mit schönen Worten auszuschmücken. Damit war unsere standesamtliche Hochzeit keine notwendige amtliche Sache, sondern eine eindrucksvolle Zeremonie. Nachdem wir das Ja gesprochen haben, wurden wir zu einem kleinen Sektempfang geladen und ein Künstler hat mit seinen Einlagen noch einmal für gute Stimmung gesorgt.
Anschließend haben wir mit der sehr professionellen Fotografin unseren Hochzeitstag mit wunderschönen Fotos verewigt. Der offizielle Teil des Abends war nun zu Ende und wir sind mit unseren Verwandten und Freunden zum Essen gegangen und haben in herzlicher Atmosphäre und schönen Ambiente den Abend ausklingen lassen. Um halb elf machten wir uns auf nach Untergriesbach um den Abend in trauter Zweisamkeit zu verbringen und wir starteten als Herr und Frau Resch in das neue Jahr.
Wir sagen vor allem Frau Gampe und Herrn Siegert ein herzliches Vergelt´s Gott auf diesem Weg. Die Gemeinde Schönberg ist die beste Gemeinde um gemeinsam als Partner den Bund für das Leben zu schließen.


Camilla und Rainer Resch